Für das neue Fährmann-Album “Inuit” haben wir am Wochenende ein paar Streichersätze aufgenommen. Auf dem Bild ist das M/S Hauptmikrofon zu sehen, ein CMV 563 mit M7 Kapsel für das Mittensignal, und ein Neumann U87 für die Seiten.
MS

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Da sämtliche DSP-Systeme unter Linux nicht funktionieren, haben wir uns kurzerhand ein eigenes aufgesetzt. Mit entsprechender Leistung: Eine HP X4000 Workstation mit 2x2Ghz Xeon Prozessoren und 2 GB Speicher. Darauf läuft 64Studio 3.0 in der 32bit Version und FST, damit wir auch VST Plugins nutzen können. Verbunden wird es mit dem Masteringsystem mittels Netjack2 über Gigabit LAN.
x4000

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Die kleinen Arbeiten dauern immer am längsten. In mühevoller Kleinarbeit haben wir die Wände verspachtelt und abgeschliffen, und nun ist endlich die Tapete an der Wand. Gestrichen wird diese Woche auch noch.

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Wegen einer spezifischen Anfrage habe ich mal eine kurze Anleitung zum Selbstbau einer gefedert abgehangenen Decke gemacht.
Man nehme:

  • 2 Streifen Blech
  • 2 Dachlatten o.Ä.
  • 1 Stück Sylomer (berechnet nach dem Gewicht der Decke)
  • ein paar Schrauben.

Material

Die Blechstreifen werden U-förmig gebogen, die Enden dann nochmal gebogen, damit man sie auf die Dachlatten schrauben kann. Hier sind es irgendwelche speziellen Deckenabhänger, aber ein Streifen Lochblech geht genauso.
Blech1 Blech2

Der erste Blechstreifen wird auf die Dachlatte geschraubt, die dann an die eigentliche Decke geschraubt wird. Man könnte natürlich auch die Blechstreifen direkt an die Decke befestigen, aber dann muss man viel mehr Löcher bohren als so. Der zweite Blechstreifen liegt in dem Ersten, kann man auch nachträglich einfädeln.
Latte1 Latte2

Jetzt kommt der schwierige Teil. Die zweite Latte muss an dem zweiten Blechstreifen befestigt werden. Hier im Modell sehr einfach, aber in 3 Metern Höhe und mit einer Latte die Raumlänge hat, gar nicht so einfach.
Zwischen den beiden Blechstreifen klemmen wir das Sylomerstück, und zwar so, dass sich die beiden Bleche nicht berühren.
Latte3 Sylomer1

Wenn alles geklappt hat, sieht es dann so aus:
Sylomer2 studio13

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Nach 6 Neuinstallationen (dank apt-proxy kein Problem) hab ich endlich ein stabiles aber aktuelles Debian System. War eine Menge ausprobieren nötig. Für alle potentiellen Nachahmer, hier ein paar Hinweise:

1. Xfce4 installieren:
Ich wollte unbedingt Xfce statt Gnome. Geht aber nur stabil, wenn man es gleich beim Installieren angibt:
Install-CD booten, Tab drücken, -desktop=xfce anhängen. Jetzt wird Xfce4 als Standard-Desktop installiert.
Jetzt geht auch Avant Window Navigator ohne halb Gnome mit zu installieren. (Brauche ich für den Touchscreen)

2. RT-Kernel installieren:
Hab mir ja die Pakete gesichert, die ich bei der Kernel kompilieren erstellt habe. Ein einfaches dpkg -i kernel_image kernel_headers reicht also.

3. 64Studio Backports installieren:
In die sources.list eintragen:
deb http://apt.64studio.com/backports/ lenny-backports main
Schon kann man auf ein stable (!) System jackd 1.9.2 und Ardour 2.8.1 installieren, ohne alles andere zu zerschießen.

TODO:
Nvidia-Treiber wieder installieren (klappt inzwischen mit dem Nvidia-Installer wunderbar)
Touchscreen wieder aktivieren (mit evtouch kein Problem)
USV kaufen (wir haben gerade Gewitter mit kurzen Stromausfällen)

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